Josepha Auernhammer (1759-1820): Mozart schreibt über seine Klavierschülerin: „die freulle ist ein Scheusal!- spiellt aber zum Entzücken“. Angetan von ihrem pianistischen Talent widmete Mozart ihr die sechs Violinsonaten KV 296 und KV 376-380. Sie profilierte sich bald zu einer der wenigen anerkannten Berufsmusikerinnen im Wiener Konzertleben, deren Gesamtwerk über 60 Kompositionen umfasste.

Die sechs Variationen über ein ungarisches Thema stellen ein äußerst reizvolles Werk dar, das sich der (damals) vollständigen Klaviatur von fünf Oktaven bedient.